Große Projekte mit großer Wirkung

Rund 100 Millionen Euro für einen leistungsfähigen Nahverkehr

Rund 100 Millionen Euro für einen besseren Nahverkehr: Mit der Förderung von Maßnahmen im Bereich ÖPNV-Investitionen in dieser Größenordnung hat go.Rheinland im Jahr 2025 entscheidende Impulse für den Ausbau und die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region gesetzt. Die Bandbreite der geförderten Maßnahmen reicht vom barrierefreien Ausbau von Haltestellen bis hin zu Mobilstationen und digitalen Fahrgastinformationssystemen. 

Für die Förderung des ÖPNV in der Region zahlte go.Rheinland im Jahr 2025 knapp 60 Millionen Euro an die jeweiligen Antragsteller aus. Weitere knapp 40 Millionen Euro flossen in Maßnahmen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV). Insgesamt wurden damit 149 Projekte im go.Rheinland-Gebiet unterstützt. Zu den bedeutendsten Vorhaben zählte der dritte Bauabschnitt zur Funktionsverbesserung sowie zur Erhöhung von Verfügbarkeit und Sicherheit der Eisenbahninfrastruktur der Rurtalbahn, für den die Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH Zuwendungen in Höhe von 12,1 Millionen Euro erhielt. Weitere 11,3 Millionen Euro wurden für die Nachsignalisierung der Südseite des Bahnhofs Stolberg Altstadt an die EVS GmbH ausgezahlt.
 

Die ausgezahlten Mittel spiegeln den Fortschritt zahlreicher bereits laufender Projekte wider. Gleichzeitig hat go.Rheinland im Jahr 2025 die Grundlage für weitere Investitionen in einen leistungsfähigen und attraktiven Nahverkehr geschaffen. Mit der Bewilligung neuer Fördermittel wurden zahlreiche zusätzliche Vorhaben auf den Weg gebracht, die in den kommenden Jahren zur Modernisierung der Verkehrs- und Mobilitätsinfrastruktur im Rheinland beitragen werden.

Millioneninvestitionen für mehr Sicherheit und Kapazität

Besonders deutlich wird die Investitionskraft von go.Rheinland bei den fünf größten Förderprojekten des vergangenen Jahres. Der höchste Förderbetrag im Bereich ÖPNV-Investitionen wurde in die brandschutztechnische Nachrüstung der Stadtbahnhaltestelle Hans-Böckler-Platz/Bf. West in Köln investiert. Mit rund 15,6 Millionen Euro unterstützt go.Rheinland die Modernisierung eines wichtigen Knotenpunkts im Kölner Stadtbahnnetz. Durch die Maßnahme werden Sicherheitsstandards erhöht, Flucht- und Rettungswege verbessert und die Erreichbarkeit der Station gesteigert. Gleichzeitig profitiert die Betriebsqualität von einer leistungsfähigeren Station mit kürzeren Wegen für Fahrgäste. Die Maßnahme befindet sich aktuell in der Umsetzung.
 

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die sich ebenso derzeit in Umsetzung befindende Stärkung des regionalen Schienenverkehrs. Für die signaltechnische Optimierung des Rurtalbahn-Südasts wurden der Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH mehr als 10,6 Millionen Euro Fördersumme bewilligt. Die Mittel flossen in die Erneuerung und Optimierung der Leit- und Sicherungstechnik. Moderne Signaltechnik ermöglicht einen stabileren Bahnbetrieb, erhöht die Betriebssicherheit und schafft perspektivisch Spielräume für Kapazitätssteigerungen und eine höhere Pünktlichkeit.

© Stockwerk-Fotodesign

Ebenfalls rund 10 Millionen Euro fließen in den Neubau eines zusätzlichen Wendegleises der DB InfraGO in Köln-Kalk, welches die betriebliche Flexibilität im Kölner Eisenbahnnetz stärkt. Das Wendegleis ermöglicht es, Fahrzeuge effizienter zu disponieren, Störungen besser aufzufangen und den Betrieb insbesondere in stark belasteten Netzbereichen robuster zu gestalten. Der Maßnahmenbeginn ist noch in 2026 geplant.

Des Weiteren hat go.Rheinland gezielt in die Verknüpfung unterschiedlicher Mobilitätsangebote investiert. So wurde bereits am Bahnhof Zülpich der Neubau eines Verknüpfungspunkts mit einer Park-and-Ride-Anlage sowie einer Mobilstation mit insgesamt rund 4,2 Millionen Euro gefördert. Dieser wurde bereits im Jahr 2024 fertiggestellt, während die Ausschüttung der Fördergelder im Jahr 2025 erfolgte. Die Maßnahme verbessert den Umstieg zwischen verschiedenen Verkehrsträgern und stärkt das Mobilitätsangebot im ländlichen Raum. 

Zentrale Knotenpunkte für die Mobilität von morgen

Mit dem Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs in der Bahnstadt Opladen hat go.Rheinland zudem ein weiteres bedeutendes im Jahr 2020 fertiggestelltes Infrastrukturprojekt gefördert. Die Bewilligung von rund 3,9 Millionen Euro trägt dazu bei, den Busverkehr in Leverkusen zukunftsfähig zu gestalten und die Vernetzung mit dem Schienenverkehr weiter zu verbessern. 

Die Maßnahmen zeigen exemplarisch die strategische Ausrichtung von go.Rheinland: Investitionen in leistungsfähige Infrastruktur, sichere und moderne Verkehrsstationen sowie attraktive Umsteigepunkte. Damit schafft go.Rheinland die Voraussetzungen für einen verlässlichen, klimafreundlichen und kundenorientierten Nahverkehr in der Region. Die Förderungen wirken dabei weit über das Jahr ihrer Bewilligung hinaus – sie legen den Grundstein für die Mobilität von morgen.

„Mit rund 100 Millionen Euro Fördermitteln im Jahr 2025 gestalten wir die Verkehrswende im Rheinland ganz konkret. Jede Investition – ob in ÖPNV-Infrastruktur, moderne Verkehrsstationen oder neue Mobilitätsangebote – zahlt auf das gleiche Ziel ein: einen öffentlichen Verkehr, der leistungsfähig, attraktiv und zukunftssicher ist.“

Dr. Norbert Reinkober

Geschäftsführer go.Rheinland

Gerundete Fördersumme je Gebietskörperschaft