Einfach. Sicher. Fahrradparken.
radbox.nrw stärkt die vernetzte Mobilität in Nordrhein-Westfalen
Mehr Reichweite, mehr Vernetzung, mehr Komfort: Mit dem Abschluss des Förderprojekts und der Etablierung als landesweites Zugangssystem für die Buchung von Fahrradstellplätzen in abschließbaren Anlagen hat radbox.nrw im Jahr 2026 einen entscheidenden Entwicklungsschritt vollzogen. Das gemeinschaftlich von go.Rheinland und dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) betriebene System ist heute an mehr als 220 Standorten im Einsatz. In über 100 Kommunen fördert es die Verknüpfung von Fahrrad und öffentlichem Nahverkehr und macht nachhaltige Mobilität für immer mehr Menschen alltagstauglich.
Mit der Einführung von radbox.nrw haben go.Rheinland und NWL im Jahr 2022 den Grundstein für ein einheitliches digitales Buchungs- und Zugangssystem für sichere Fahrradabstellanlagen gelegt. Zwei Jahre später folgte die radbox.nrw-App für Android und iOS. Sie ermöglicht seither die komfortable Buchung, Verwaltung und Öffnung von Fahrradboxen, Sammelgaragen und Fahrradparkhäusern per Smartphone. Mit der technischen Vernetzung von „DeinRadschloss“, dem System des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR), wurde 2026 ein weiterer Schritt hin zu einem landesweiten Angebot vollzogen. Nutzerinnen und Nutzer erhalten dadurch Zugang zu einem deutlich erweiterten Netz sicherer Fahrradabstellanlagen in Nordrhein-Westfalen.
Über radbox.nrw buchbare Abstellanlagen
Vernetzte Angebote für sicheres Fahrradparken
Über radbox.nrw können sichere Fahrradstellplätze nun landesweit an allen Standorten gebucht werden, die an die Systeme von go.Rheinland/NWL und VRR angeschlossen sind.
Die Vorteile auf einen Blick:
- große Verfügbarkeit digitaler Fahrradabstellangebote
- Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV (Bike and Ride)
- einfache digitale Buchungs- und Zugangslösung
Förderprojekt erfolgreich abgeschlossen
Mit dem Abschluss der vom Land NRW geförderten Aufbauphase erreichte radbox.nrw einen wichtigen Meilenstein in seiner Entwicklung. Innerhalb weniger Jahre ist es gelungen, ein verbandsübergreifendes Buchungs- und Zugangssystem aufzubauen, das heute von Kommunen, Infrastrukturbetreibern und Verkehrsunternehmen genutzt wird.
Die erfolgreiche Umsetzung verdeutlicht, welchen Beitrag digitale Angebote für die Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV leisten können. Sichere und komfortabel nutzbare Fahrradabstellanlagen erleichtern den Umstieg auf Bus und Bahn und stärken nachhaltige Mobilitätsketten auf der ersten und letzten Meile.
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„Mit radbox.nrw ist in wenigen Jahren ein einheitliches System entstanden, das Fahrgästen über die Grenzen von Kommunen hinweg sicheres Fahrradparken in ganz NRW ermöglicht. Die hohe Akzeptanz und die kontinuierlich steigende Anzahl der Nutzenden und Standorte zeigen, dass sichere Fahrradabstellanlagen ein wichtigen Baustein der vernetzten Mobilität sind.“
Das Netz wächst weiter
Parallel zur technischen Weiterentwicklung wurde das Netz sicherer Fahrradabstellanlagen auch im Jahr 2026 mit neuen Standorten von Aachen über Köln bis nach Bielefeld konsequent ausgebaut. Neue Fahrradboxen, Sammelgaragen und Fahrradparkhäuser schaffen zusätzliche Kapazitäten an Bahnhöfen, Haltepunkten und Mobilstationen und erleichtern Pendlerinnen und Pendlern die Kombination von Fahrrad und ÖPNV.
Beispiele hierfür finden sich in der gesamten Region: Neue Fahrradboxen am Bahnhof Industriepark Meckenheim, die Fahrradsammelgarage an der Mobilstation Stolberger Hauptbahnhof sowie die Mobilstation am Bushof Imgenbroich in Monschau erweitern das Angebot an sicheren und digital buchbaren Stellplätzen im unmittelbaren Umfeld des ÖPNV.
Ein besonderes Beispiel für die Weiterentwicklung hochwertiger Bike+Ride-Angebote ist das Fahrradparkhaus am Bahnhof Bedburg. Dort stehen seit 2026 insgesamt 148 Stellplätze, darunter auch Abstellmöglichkeiten für Lastenräder, zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch Ladefächer für E-Bike-Akkus, eine Fahrradservicestation und Videoüberwachung. Die beleuchtete und architektonisch anspruchsvoll gestaltete Anlage wurde zudem von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Sie zeigt beispielhaft, welchen Stellenwert moderne Fahrradinfrastruktur inzwischen in der Stadt- und Mobilitätsplanung einnimmt.
Vernetzung schafft Mehrwert
Die Zusammenarbeit der beteiligten Aufgabenträger und Verkehrsverbünde verdeutlicht, wie durch eine stärkere Vernetzung ein nutzerfreundliches und zukunftsfähiges Angebot für sicheres Fahrradparken entstehen kann. Fahrgäste profitieren von einem größeren Angebot an Stellplätzen und einer nahtlosen Einbindung des Fahrrads in ihre Reisekette.
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„Mit radbox.nrw entsteht ein zunehmend flächendeckendes Angebot für nachhaltige Mobilität in NRW, das die Rolle des Fahrrads als Teil moderner Mobilitätsketten zusammen mit dem ÖPNV weiter stärkt.“
Nächster Schritt: Tiefenintegration in Mobilitätsplattformen
Die erfolgreiche Vernetzung bildet zugleich die Grundlage für die nächste Entwicklungsstufe von radbox.nrw. Künftig soll die Nutzung von Fahrradabstellanlagen noch stärker in bestehende Mobilitätsplattformen integriert werden. Ziel ist es, Buchung, Verwaltung und Zugang direkt über regionale Mobilitäts-Apps zu ermöglichen. Erste Schritte sind hierfür bereits mit Anwendungen wie naveo und movA vorgesehen.
Dadurch wird sicheres Fahrradparken zu einem selbstverständlichen Bestandteil digitaler Reiseketten. Fahrgäste können künftig noch einfacher zwischen Fahrrad sowie Bus und Bahn wechseln und ihre gesamte Mobilität über zentrale Anwendungen organisieren.
Die kontinuierlich steigende Zahl an Anlagen und Registrierungen zeigt bereits heute, dass sichere Fahrradabstellanlagen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende leisten. Mit jedem neuen Standort und jeder zusätzlichen Integration wächst die Bedeutung von radbox.nrw als zentrale Plattform für vernetzte Mobilität in Nordrhein-Westfalen
Zahlen und Fakten
(Stand: August 2026)
radbox.nrw (go.Rheinland und NWL)
- 224 Fahrradabstellanlagen
- 7.300 sichere Stellplätze
- in 105 Kommunen
- über 30.000 registrierte Nutzerinnen und Nutzer
DeinRadschloss (VRR)
- 168 Fahrradabstellanlagen
- 3.000 sichere Stellplätze
- in 45 Kommunen
Gemeinsames Netzwerk
- über 390 Fahrradabstellanlagen
- über 10.000 sichere Stellplätze
- in 150 Kommunen